Vorstellung: MI - MPEG-Inspector

...ein Programm für DVD-Videospezialisten!

Manche bezeichnen sich als einen DVD-Videospezialisten, weil sie eine DVD in den Player stecken und mit der Fernbedienung im Video navigieren können. Detaillierte Informationen über den technischen Aufbau einer DVD interessieren diese Nutzer nicht. Für diesen Kreis ist MI nicht gedacht.

Andere erzeugen selbst Videos und bearbeiten sie mit einem Schnitt- und Authoring-Programm bis hin zur DVD mit Menü und allem Schnickschnack, sind mit den Ergebnissen zufrieden und haben kein Bedürfnis tiefer in diese Materie einzusteigen.

Die Zielgruppe für dieses Programm sind die Anwender, die beim Schneiden und Authoring auf Probleme stoßen und nicht wissen was bzw. warum etwas nicht so gelingt, wie sie es sich wünschen. Gibt das Schnittprogramm z.B. eine Fehlermeldung aus, dass das Videomaterial nicht geeignet ist, hat der Anwender keine Möglichkeit herauszufinden, woran es liegt. 

Entsprechen etwa die Bildrate oder Bildgröße nicht den Standardanforderungen oder entstammt das Material einem nicht kompatiblen Videostandard (z.B. NTSC<>PAL), der Benutzer bleibt auf Spekulationen angewiesen.

Welche Strukturen erzeugt das Schnittprogramm an den Problemstellen wie Übergängen und besonderen Effekten? Wie verhalten sich Audio und Video zueinander? Gibt es Abweichungen in den Zeitstempeln der einzelnen Bestandteile des Videos? 

MI - MPEG-Inspector ist ein Werkzeug zur Analyse von MPEG-Dateien. Seine Nutzung kann vertane Zeit und Ärger ersparen, weil man Probleme selbst oder mit Hilfe von noch sachkundigeren Partnern in Foren erkennen und beseitigen kann.

Alle mehr oder weniger frei auf dem Markt verfügbaren Analyse-Werkzeuge zeigen nur Ausschnitte aus einer bestimmten Blickrichtung.

So zeigt das eine Programm die Anordnung der Frames im Stream mit Angaben über Bitraten und Framegrößen, das andere Programm gibt Auskunft über den Quantisation-Level, das nächste Programm gibt nur pauschale Aussagen über das Video.

Alle bisher frei verfügbaren Programme geben aber nur eine oberflächliche Information und fast keines dieser Programme zeigt die Relation der Frames bezogen auf die Zeit. Sucht man z.B. nach Gründen von OOS (Asynchronitäten) ist man bisher nur auf Spekulationen angewiesen.
 

Will man aber mehr wissen, gibt es nichts.

Nein, es muss heißen: "... gab es nichts".

Jetzt gibt es den MI - Mpeg-Inspector. 
 

 

 

MI gibt Auskunft über MPEG Dateien bis zu jedem gewünschten Detaillierungsgrad.
 

Er zeigt generelle Informationen, z.B. über das Audio- und Video-Format, statistische Informationen wie die Anzahl der verschiedenen Video-Frame-Typen und deren statistische Verteilung, bis hin zu kumulierten Dauern der Audio- und Video-Frames.

Video-spezifische Informationen, wie z.B. die Anordnung und Größe der Video-Frames und der Aufbau der GOPs stellen den nächsten Detaillierungsgrad dar. In dieser Ebene kann man u.a. die Abweichung der Presentation-Timestamps zur normierten Zeit in grafischer Form darstellen lassen. Das kann sehr hilfreich sein, um kritische Stellen im Video zu detektieren.

Will man noch mehr Informationen haben, bietet der Details-Level eine Möglichkeit, sich die Elemente des MPEG-Streams in ihrer Anordnung innerhalb des Streams anzeigen zu lassen.

Für ausgewählte Elemente werden hier zusätzliche Informationen angezeigt.

In diesem Level sind Kenntnisse über den Aufbau eines MPEG-Streams (z.B. ISO/IEC 13818 Teil 1 und 2) von hohem Nutzen.


Für diejenigen, denen dieser Detaillierungsgrad noch nicht ausreichend ist, gibt es den Dump-Level. Hier können Ausschnitte aus dem MPEG-Stream bis auf Byte-Ebene dargestellt werden. 

Und alle diese Informationen sind übersichtlich und logisch angeordnet!

Eine besondere Eigenschaft des MI gilt es noch herauszustellen. Im MI besteht die Möglichkeit, die kompletten Daten des eingelesenen Videos als MIX-Datei zu exportieren.
MIX Dateien enthalten in komprimierter Form die wichtigsten Daten der MPEG Datei.

Auch lassen sich einzelne Datenlisten aus den verschieden Panels als Textdateien exportieren und sogar die Extraktion von zuvor definierten Videobereichen ist in Form von sogenannten Snippets auf einfachste Art möglich! 

Diese Snippets kann man wieder in den MI reimportieren und natürlich erneut analysieren.

Somit ist ein Datenaustausch zwischen Anwendern über Internet oder Email auf einfache Weise möglich, ohne  die komplette Videodatei versenden zu müssen!

Hervorzuheben ist noch das Lesen von VOB's direkt aus DVD-Inhalten. Diese sind oft ziemlich roh, wie mit der Axt durchgeteilt und beginnen einfach mitten in einer GOP. Die Zeitsprünge in den verschiedenen Zeitstempeln sind oft enorm. MI stellt diese dar, wie sie tatsächlich sind, und es ist erstaunlich, dass die DVD-Heimplayer meist gut mit derartigem umgehen können.

Die Trial-Version des MI - Mpeg-Inspectors steht
hier zum Download bereit.

Die Trial-Version ist beschränkt auf das Einlesen der ersten 360 Bilder einer MPEG-Datei.
 

Bitte nutzen Sie die MI-Trial für die Analyse Ihres eigenen MPEG-Materials. Bitte informieren Sie die Entwickler unter Nutzung des unten stehenden Kontaktformulars.
 

Auch freuen wir uns über Ihren Eintrag in unser Gästebuch!

Sollten Sie noch nähere und tiefergehende Informationen benötigen, so schauen Sie doch einmal mal in die
MI-Hilfe.
 

Das Bestellverfahren für die erste offizielle Version des MI - MPEG-Inspectors werden wir hier in Kürze veröffentlichen.
 


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